In Graubünden gab es zuletzt 2014 eine Zugentgleisung, im Wallis dagegen in wenigen Tagen mehrere, erst bei der Gornergrat-Bahn, dann bei der Matterhorn-Gotthard-Bahn und auch bei der Lötschbergbahn. Bei all diesen Zugentgleisungen waren anders als in Graubünden bei der Zugentgleisung zwischen Tiefencastel und Solis zum Glück keine Todesopfer zu beklagen, was bei der Rhätischen Bahn damals leider der Fall war (ein Todesopfer gab es zudem in Thusis wegen einem mutmaßlichen Fehlverhalten eines Kondukteurs)
Nach der Entgleisung einer BLS-Komposition zwischen Goppenstein und Hohtenn am letzten Montagmorgen laufen die Bergungsarbeiten auf Hochtouren, denn es ist vorgesehen, daß am Montag nach einer Woche die Strecke wieder befahrbar sein wird. Dazu muß der entgleiste Zug geborgen werden.
Nachdem sich die Lawinensituation entspannt hatte, konnten die Interventions- und Unterhaltsdienste der BLS und SBB am Donnerstagmorgen erstmals wieder vor Ort gehen, um mit den Vorbereitungs-Arbeiten zum Abtransport des havarierten Zuges und der Instandsetzung der Gleise und Fahrleitungen beginnen.
Impressionen von der Bergung
Drohnenaufnahmen:

Hätte eine Mauer rechts und links von der Galerie die Lawinen-Verschüttung der Strecke verhindern könnten?
Bergungsarbeiten laufen, Wiederinbetriebnahme für Montag vorgesehen
(pd, rm)
(Fotos, Videos: BLS)





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