Am heutigen Montag des 22. August 2016 beginnt für die Kinder im Kanton Graubünden das neue Schuljahr und somit ein neuer Lebensabschnitt.

Viele meistern den Schul- oder Kindergartenweg zum ersten Mal alleine.

Jeder erwachsene Fußgänger kennt es: Wie ätzend es ist, wenn ein Fahrzeug vor einem Fußgängerstreifen keine eindeutige Interpretation zuläßt, ob angehalte wird oder nicht.

Noch verwirrrender ist dies für Kinder, welche den Schulweg zum ersten mal selbst gehen.

Fahrzeuglenker sollten an Fußgängerstreifen immer vollständig anzuhalten. Denn die Kinder werden durch die Kantonspolizei Graubünden instruiert, die Straße erst zu betreten, wenn die Räder vollständig stillstehen.

Die gemeinsame Verkehrssicherheitskampagne „Rad steht – Kind geht“ der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) und des Touring-Clubs Schweiz (TCS) wird von der Kantonspolizei Graubünden unterstützt.

Notwendig ist dies, weil Kinder die Geschwindigkeit von Fahrzeugen und die Distanz noch nicht abschätzen können.

Erhöhte Polizeipräsenz zum Schulbeginn 
Zur Sicherung der Schulwege und zum Schutz unserer jüngsten Verkehrsteilnehmer, wird die Polizei zu Schulbeginn vermehrt  Geschwindigkeits- und Schulwegkontrollen durchführen.

Dabei wird das Verhalten der Fahrzeuglenker besonders im Bereich der Kindergärten und Schulhäuser beobachtet und wenn nötig Einfluß genommen.

Parallel dazu besuchen die Verkehrsinstruktoren der Kantonspolizei Graubünden alle Kindergärten und zeigen den Kindern, wie sie sich beim Überqueren der Straße zu verhalten haben.

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