… bei einem Nein die Post in Cazis eher heut als morgen weg ist?

So wie sogar im bekannten Vitznau die Post kürzlich geschlossen wurde. Oder in Chur die stets gut-besuchte Post bei der Poststraße am Postplatz.

Mehr als deutliche Anzeichen dafür gibt es.

Aber: Man wartet noch die Abstimmung ab.

Denn man fürchtet um die Abzocker-„Löhne“  der Staatsbetriebe, die höher als Bundesratslöhne sind.

Und man früchtet zurzeit darum, daß Leute merken, daß es nicht zusammenpaßt, daß Staatskonzerne, die den Steuerzahlern gehören, exorbitante Gewinne machen und gleichzeitig  – auf dem Rücken der Bürger – überall Service abbauen.

Daß Poststellen schließen, Bahn-Schalter schließen, Swisscom-Fillialen schließen usw. usf.

Mit der Abstimmung vom Wochenende geht es daher auch um ganz konkrete Sachen.

Nicht nur darum, ob sich eine „Mänätscher“ („manager“) von den Steuerzahlern gehörenden Konzernen den Gierschlund noch mehr füllen dürfen oder nicht.

Sondern es dürfte auch abgestimmt werden darüber, ob z. B. Cazis in Zukunft noch eine Post haben wird. Oder die Post schließt und anstatt-dessen ein Postomat kommt und die Poststelle im Volg landet oder sonstwo.

Es geht also um konkrete Lebensqualität. Ja oder Nein.

Daneben geht es auch um allgemeine Sachen:

  • Ob Staatskonzerne wie die Swisscom zum Beispiel ständig Leistungen im Inland abbauen dürfen aber dann Milliarden in spekulativen Auslandsexperimenten in Italien verschleudern dürfen.
  • Ob Leute in leitenden Positionen in sicheren Staatsstellen auf Kosten der Allgemeinheit bereichern dürfen als wären sie in der freien Wirtschaft tätig. Und sich Jahre für Jahr höhere (!) Abzockerlöhne genehmigen dürfen.
  • Ob man auf der Post in Zukunft weiterhin Postgeschäfte erledigen wird oder man an einer Süßwarenkasse und inmitten einem Gemischtwarenladen steht. Und gleichzeite Volg und Co. zu „Poststellen“ werden, bei denen man nicht mal mehr Geld einzahlen kann.
Ein Denner ist eben keine Post und keine Postfinance. Und Detailshandelsangestellte sind genausowenig Pöstler und Bänker, wie Pöstler und Bänker Detailhandelsangestellte sind (Foto: Denner Rhäzüns / Remo Maßat, DZ)

Ein Denner ist eben keine Post und keine Postfinance. Und Detailshandelsangestellte sind genausowenig Pöstler und Bänker, wie Pöstler und Bänker Detailhandelsangestellte sind (Foto: Denner Rhäzüns / Remo Maßat, DZ)

Daß diese auf den ersten Blick weniger konkreten sondern allgemeinen Sachen, über die abgestimmt wird, auch ganz konkret werden können, merkt man zum Beispiel, wenn man in der neuen „Poststelle“ in Rhäzüns im Denner etwas einzahlen will. Es geht nicht mehr.

Ein Denner oder auch ein Volg ist eben keine Post. Und eine Post kein Denner oder Volg.

Und: Lebensmittelhändler-Angestellte sind eben auch keine Pöstler und keine Bänker.

Sollen sie wirklich Post und Postfinance-Mitarbeiter ersetzen?

Nur, damit die Gewinne noch weiter ausgebaut werden können? Und die „Mänätscher“ noch mehr den „Lohn“ hochschrauben können?

Damit teure Auslandsexperimente einiger gelackter Internationalismus-Idologen von Geldern der Allgemeinheit finanziert werden können?

Remo Maßat

 

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