Mit der Flüchtlingsflut nach Europa wächst auch die Zahl von  Minderjährigen, die vorgeschickt werden, um später sogenannten Familiennachzug zu erhalten.

Viele Familien wären wohl froh, wenn sie für ihre Kinder so hohe Summen zur Verfügung hätten:

Das Kloster Cazis erhält nun ab sofort jedes Jahr 630.000 Franken Steuergelder für die Unterbringung und Betreuung von 5 bis 10 jugendlichen Ankerkindern über 16 Jahren.

Die Regierung genehmigt einen neuen Leistungsauftrag zwischen dem Kanton Graubünden und dem Dominikanerinnenkloster Cazis zur Unterbringung und Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden und Flüchtlingen.

Jährlich 630.000 Franken für 5 bis 10 Ankerkinder über 16 Jahren erhält das Kloster Cazis ab sofort

Jährlich 630.000 Franken für 5 bis 10 Ankerkinder über 16 Jahren erhält das Kloster Cazis ab sofort

Der Leistungsauftrag gilt per sofort bzw. rückwirkend ab dem 1. Juli 2016.

Im Angebot des Dominikanerinnenklosters Cazis werden unbegleitete junge Frauen (im Status Asylsuchende, vorläufig Aufgenommene und Flüchtlinge) ab dem 16. Lebensjahr betreut.

Nebst dem Bereitstellen eines Wohnangebotes und der Verpflegung muß das Kloster noch weitere Leistungen erbringen.

Teure Vermittlung von „Umgangsformen“ und „Schweizer Selbstverständis“

Dazu gehören unter anderem die Vermittlung in Tagesstrukturen (zum Beispiel Schule, Berufsbildung), die Unterstützung bei der Freizeitgestaltung sowie die Hilfe beim Zurechtfinden in der schweizerischen Kultur (Selbstverständnis, Umgangsformen).

Das Angebot wird im Internatsbereich der Schule St. Catharina in Cazis betrieben. Dort werden zwischen fünf und zehn Jugendliche betreut und untergebracht. Insgesamt ist von einem jährlichen Aufwand von bis zu 630 000 Franken auszugehen.

Während der Übergangsphase, bis zum Vorliegen einer definitiven gesetzlichen Regelung zur Verteilung der Kosten auf alle Bündner Gemeinden, werden diese Kosten über einen Anteil der bestehenden Globalpauschale des Bundes für nicht erwerbstätige Flüchtlinge abgedeckt.

Hintergrundwissen: Was sind Ankerkinder?

„Ankerkind ist eine Bezeichnung für minderjährige Asylwerber, die von ihren Familien in das Zielland entsandt werden, um die Familie über legale Einreisemöglichkeiten nachzuholen. Kritiker äußerten, der Begriff delegitimiere Fluchtgründe.“

Deutschland zog die Notbremse für Framiliennachzug von Ankerkindern

„Im Januar 2016 beschlossen die Spitzen der Regierungskoalition (Kabinett Merkel III), bei subsidiär Schutzberechtigten eine Familienzusammenführung für zwei Jahre auszusetzen.“

(in Anführungsstrichen Stehendes: Quelle Wikipedia)

Kommentar zu den 630.000 Fr. des Kloster Cazis

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