Schon vor Jahren, 2015, schrieb DZ, daß klare Indizien darauf hindeuten, daß die Post Cazis schließen wird.

Und schrieb dazu:

Damalige Überschrift des Berichts in der DZ (2015)

Warum also gibt es keinen Postomaten?

Er hätte schließlich Vorteile für die Kunden und für die Post (finanzielle Einsparungen). Wenn Bankomaten kein Einsparpotential und keine Erleichterung für Kunden wären, würden diese nicht überall eingesetzt.
Warum also verzichtet die Post?

Es liegt die Vermutung auf der Hand, daß in dem Moment, in dem bekanntgegeben wird, daß die Post in Cazis schließt, dann ein Postomat angepriesen wird. Die Post möchte also den Trumpf aufsparen.

Damals teilweise scharf kritisierter Bericht der DZ...

Damals teilweise scharf kritisierter Bericht der DZ…

Vermutlich hat sich DZ in einer Einschätzung getäuscht. Nicht darin, daß die Post Cazis geschlossen wird. Sondern darin, daß es einen Postomaten geben dürfte. Vermutlich nicht mal das.

Denn nun, nur kurze Zeit nach der vom Volk abgelehnten Initiative für einen guten „service public“ kommt die Quittung.

Die Poststelle Cazis würde „überprüft“, so die Sprachregelung der Post.
Nur: Immer, wenn eine Poststelle „überprüft“ wurde, wurde sie bisher auch geschlossen.

Post CAzis

Bericht 2015 in der DZ (zum Lesen / Vergrößern anklicken)

In Graubünden werden fast die Hälfe und zwar „bis zu 23 der 55“ Poststellen geschlossen werden.

Die Post dazu: „Die Post setzt alles daran, im Umbau des Postnetzes Entlassungen zu vermeiden. Sie wird wie gewohnt in allen Fällen ihre soziale Verantwortung wahrnehmen und mit betroffenen  Mitarbeitern geeignete Lösungen suchen.“

Nach Rhäzüns und Tomils ist nun auch Cazis dran.

Immerhin bleibt eine Poststelle im Domleschg die nächsten Jahre noch sicher bestehen:

Die Poststelle Thusis wird „bis 2020 garantiert“.

Das sind ja noch über 3 Jahre… Oder nur 2,5 Jahre? … Was heißt „bis 2020“?

Bei der Post klingt es ganz anders

Bei der Post klingen die ständigen Filialschließungen trotz Milliardengewinnen und Löhnen über Bundesratsniveau bei der Führungsriege völlig anders.

Hier spricht man von einem Ausbau.

Das ist kein Scherz, siehe unten:

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