Meinung & Debatte

Kein Scherz: Anonymisiertes GemeindeprotokollGemeinde Domleschg gibt Gemeindeprotokoll nur geschwärzt heraus

Da muß die Not aber wirklich groß sein, wenn sogar der Name des Präsidenten geschwärzt wird. Lächerlich ist es ohnedies in besonderem Maße; kriegt man doch, wenn man möchte, auch die anderen geschwärzten Namen irgendwie schon heraus. Doch was pikanter ist: Selbst in weniger freiheitlichen Gesellschaften wie China oder Rußland wäre sowas undenkbar. Und sowas ausgerechnet in der Schweiz: Anfang Monat war in der neuen Gemeinde Domleschg Gemeindeversammlung. Seit einiger Zeit

630.000 Fr. (pro Jahr) für 5 – 10 Ankerkinder ab 16Falsche Anreize und Sozial-Irrsinn in Cazis

Das Kloster Cazis erhält also 630.000 Fr. pro Jahr für die Unterbringung und Betreuung von 5 bis 10 Jugendlichen Ankerkindern über 16 Jahren. Selbst in den teuersten Luxus-Internaten der Welt müssen Eltern nicht derartige Summen aufbringen für die Unterbringung und Betreuung ihrer Kinder, wie hier es der Steuerzahler in Graubünden nach Wunsch der bündner Regierung tun muß. So kosten nur ganz wenige Internate mehr Geld, wie das internationale Spitzeninternat Le

Neubau JVA CazisSoziale, gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Auswirkungen

Der Neubau der JVA Realta in der Mitte des Domleschg ist nicht unumstritten. Die Bevölkerung wurde nie gefragt, ob sie das will. Besonders fraglich erscheint vielen, ob der Standort neben einer Drogenentzugsklinik (Psychiatrische Kliniken Beverin) und einem Asylheim (Rheinkrone Cazis) die richtige Wahl ist. Die Regierung sieht sieht den Import von Kriminellen aus anderen Kantonen hingegen rosig. Hier heißt es, mit der Realisierung der geplanten Justizvollzugsanstalt entstehe „namentlich für die Region Domleschg

Post Cazis: Wetten, daß …... nach der "Service public"-Abstimmung...

… bei einem Nein die Post in Cazis eher heut als morgen weg ist? So wie sogar im bekannten Vitznau die Post kürzlich geschlossen wurde. Oder in Chur die stets gut-besuchte Post bei der Poststraße am Postplatz. Mehr als deutliche Anzeichen dafür gibt es. Aber: Man wartet noch die Abstimmung ab. Denn man fürchtet um die Abzocker-„Löhne“  der Staatsbetriebe, die höher als Bundesratslöhne sind. Und man früchtet zurzeit darum, daß

LeserbriefVerunsicherung in der Bevölkerung

Am 28. Februar haben wir in jedem Fall in Sachen Ausländerrecht einen Automatismus,  fragt sich nur, für welchen Automatismus sich das Stimmvolk entscheidet!  Langjährige Statistiken sprechen sowohl bei schweren wie auch bei mittelschweren Delikten durch ausländische Delinquenten eine mehr als deutliche Sprache. In den letzten 20 Jahren zeigt die Kurve stetig nach oben, zum Teil dramatisch. Es ist nicht übertrieben, zu behaupten, daß aus der einst sicheren Schweiz ein eher

Leserbrief zur Durchsetzungsinitiative"Jetzt erst recht ja stimmen!"

Der Sonntagspresse konnte man entnehmen, dass der Bund brisante Fakten über kriminelle Ausländer unter Verschluss hält. Unter keinen Umständen will das zuständige Bundesamt bekannt geben, aus welchen Ländern die straffälligen Ausländer kommen, obwohl diese Angaben vorhanden wären. Unweigerlich stellt sich die Frage, aus welchen Gründen das Departement von Frau Sommaruga die Nationalitäten der Kriminellen nicht preisgibt. Die Bevölkerung hat doch das Recht zu wissen, aus welchem Land die Straftäter kommen

Alt-Ständerat Christoffel Brändli zu den Wahlen:"Auf was es ankommt"

Alt-Ständerat Christoffel Brändli äussert sich in diesem Leserbrief zu den Wahlen: Gegenwärtig werden über 60 Kandidatinnen und Kandidaten den Stimmberechtigten zur Wahl empfohlen. Die Argumente, die für die Wahl des einen oder andern angeführt werden, sind sehr vielfältig: das schönste Foto, die Herkunft bzw. direkte Abstammung von Jürg Jenatsch, der Erfolg als Jäger, die Mitgliedschaft in einem Gesangsverein oder in einer Partei sollen entscheidend sein. Mit diesen Profilen bewirkt man