Bildschirmfotoausriß: FinanzNachrichten.de

Bildschirmfotoausriß: FinanzNachrichten.de

Offenbar muß noch viel Schnee liegen und es regnet nur in den Tälern.

Thomas Vetsch, „district manager“ Nord- und Ostdeutschland für Meine Schweiz bzw. „MySwitzerland“ (als ob man in Nord- und Ostdeutschland Englisch spräche), also dem Schweizer Tourismusportal, das von Steuergeldern bezahlt wird, wird aktuell mittels einer Meldung, die auf der deutschen Seite FinanzNachrichten.de veröffentlicht wird, aktiv:

„Die Schneeschuh-Arena Dreibündenstein (www.dreibuendenstein.ch) verbindet diesen Winter neu die drei Wintersportgebiete Brambrüesch, Feldis und Pradaschier für Schneeschuhläufer und Winterwanderer.

Signalisierte Routen führen ab den drei Stationen zur Hochebene Dreibündenstein, was einzigartige Möglichkeiten für Rundtouren ermöglicht. So beginnt das Abenteuer etwa direkt in der Alpenstadt Chur mit der Fahrt auf den Hausberg Brambrüesch.

Von dort führt die mittelschwere Schneeschuh-Rundtour GR1 in drei bis vier Stunden über 7,9 Kilometer und 579 Höhenmeter zum Dreibündenstein und weiter nach Feldis über die aussichtsreiche Hochebene.

Hier eröffnet sich ein herrliches Panorama – besonders eindrücklich ist die Gebirgsüberschiebung des UNESCO-Welterbes Tektonikarena Sardona. Attraktive Zusatzangebote wie eine neue Schneeschuh-Tourenkarte, Rundreisetickets, flexible Schneeschuhmiete und rasante Rodelbahnen ergänzen das Konzept.“

So toll das ist, daß Feldis hier mit-ein-bezogen wird, fragt sich doch, wo hier die Koordination ist hinsichtlich des Wetters einerseits und zwischen Graubünden Ferien, Schweiz Tourismus (MySwitzerland) und Viamala-Tourismus.

Und ob eine Werbung auf FinanzNachrichten.de (die nicht ein einziges Bild enthält) wirklich soviele Besucher bringt? Dort sind schließlich börseninteressierte Leute und nicht unbedingt Schneeschuhwanderer anzutreffen.

Das ganze riecht ein wenig nach Gießkannenprinzip.

Und es wirft zudem schon die Frage auf, ob auch der Erfolg überhaupt gemessen wird oder ob es so wie bei Graubünden Ferien etc. zugeht, daß einfach Gelder verteilt werden für Werbung, Repräsentanten etc. Und Nachfragen nach Erfolg abgelbockt werden.

Graubünden Ferien hatte zuletzt ihren Steuergeld-Gau verursacht hinsichtlich der wirkungslosen und teuren Obermutten-Aktion, die auch bis heute weit mehr gekostet hat als gebracht hat.

Ich finde, wer mit öffentlichen Geldern umgeht, sollte auch Rechenschaft über Erfolge ablegen müssen.

Jedes privatwirtschaftliche Unternehmen würde sorgfältig prüfen, was etwas bringt und was nicht.

Und nicht solche Sachen wie in Obermutten geschehen machen: DZ berichtete

Remo Maßat

 

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